WÄRMEPUMPENGEBIET

Gasheizung in Schwabing-Nord: Wärmepumpe statt Fernwärme

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Wohnhaus mit Gasheizung im analysierten Stadtteil
712
Netzbetreiber
Schnittstellen für lokale
Gas-Netzentgelte
19420313
Haushalte
Im Echtzeit Kosten- und
Risiko Monitoring
10956
Wärmepläne
Options-Check für
kommunale Wärmeversorgung
Basis und Validierung durch Marktdaten von:
Logo Zensus 2022Logo Bundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleLogo dena Kompetenzzentrum Kommunale WärmewendeLogo Fraunhofer-GesellschaftLogo KfWLogo einer weiteren Datenquelle von CheckHaus
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Symbol für die Heizkostenspanne

Heiz
Kosten
Schere
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+132 € / Jahr
Mehrkosten Gasheizung vs. Wärmepumpe
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Gas:
11,8 ct/kWh
Wärmepumpe:
5,5 ct/kWh
Über 10 Jahre:
€ 7.520
Quelle:
SWM Preisblatt 2026 · BNetzA Monitoringbericht
Basis: EFH 120 m², 12.000 kWh Jahresheizwärmebedarf
+49 € / Jahr
Steigerung Netzentgelt Gas in 
‍
Schwabing-Nord
Netzbetreiber:

SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG
Schwabing-Nord ist Ausbaugebiet im Münchner Wärmeplan. Erste Abwanderungstendenzen erkennbar, Netzentgelt-Steigerungen über Inflationsrate wahrscheinlich.
Quelle:
SWM Preisblatt 2026 · BNetzA Monitoringbericht
Basis: EFH 120 m², 12.000 kWh Jahresheizwärmebedarf
Symbol für das Netzentgelt-Risiko

Verteil
Netz
Falle
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Symbol für die CO2-Kosten

CO2
Preis
Umlage
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+13 € / Jahr
CO2 Kostenumlage Gasheizung
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CO2:  
64,0 €/t
Umlage Gas:  
+1,28 ct/kWh
Bis 2035:  
170 €/t (ETS2) bis 2035
Quelle:
Umweltbundesamt · BNetzA Monitoringbericht 2024
Basis: EFH 120 m², 12.000 kWh Jahresheizwärmebedarf

Heizkosten und Wärmeplanung in Schwabing-Nord: Fernwärme-Ausbaugebiet, PLZ 80804, 80805

Symbol für den Wechsel-Radar

Kommunale Wärmeplanung in Schwabing-Nord

KWP-Zone München 2024: Ausbaugebiet
Schwabing-Nord ist Ausbaugebiet im Münchner Wärmeplan. Dezentrale Wärmelösungen sind hier die vorgesehene Versorgungsform.
Kein Fernwärme-Ausbau geplant · Wärmepumpe als Hauptlösung vorgesehen
Quelle:  
Wärmeplanungsgesetz (WPG) · GModG §§42-46 · SWM Ausbauplan
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Symbol für die kommunale Wärmeplanung

Wechsel-Radar für Schwabing-Nord

Diese Seite gilt für die Postleitzahlen 80804 und 80805 in Schwabing-Nord.
3,4 %
aller Gebäude in
München
Unter Bundesdurchschnitt (DE-Ø: 5,2 %)
Quelle:
BWP Marktstatistik Q4 2024 · Zensus 2022
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Symbol für das Förderfenster

Förderfenster für Schwabing-Nord

Bis zu 70% BEG EM Förderquote
Basisförderung: 30–70% je Einkommenssituation
Klimabonus: +20% bei funktionierendem Gaskessel-Tausch
Quelle:  
BEG EM, §35c GEG · BAFA
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Karte der Stadtteile mit Zonen der kommunalen WärmeplanungJetzt berechnen
frequently asked questions
Schwabing-Nord ist Teil des Münchner Wärmeplan-Ausbaugebiets. Das bedeutet: Die Stadt München hat für diesen Bereich eine aktive Wärmetransformation geplant, dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen werden dabei ausdrücklich gefördert. Die Gasnetzentgelte in 80804 liegen aktuell bei 3,87 ct/kWh, steigen aber mit jedem Haushalt, der auf eine Alternative umsteigt. Für Eigentümer mit älterem Gaskessel (Baujahr vor 2010) ist der Break-Even-Punkt bereits überschritten: Eine Wärmepumpe ist heute günstiger im Betrieb. Die BEG EM Förderung deckt für die meisten selbstnutzenden Eigentümer bis zu 70 % der förderfähigen Kosten, gedeckelt bei 28.000 Euro.
Welcher Netzbetreiber ist für Schwabing-Nord zuständig?
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Für das Gasnetz in Schwabing-Nord ist die SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG zuständig. Das Stromnetz wird ebenfalls von der SWM betrieben.
Was ist das Ausbaugebiet im Münchner Wärmeplan?
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Im Münchner Kommunalen Wärmeplan (KWP 2024) sind Ausbaugebiete Bereiche, in denen dezentrale Wärmelösungen, vor allem Wärmepumpen, als Hauptversorgung vorgesehen sind. Fernwärme ist hier nicht geplant.
Wie hoch ist die Wärmepumpen-Förderung in Schwabing-Nord 2026?
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Bundesweit gilt seit dem 21. Juli 2026: Basisförderung 30 %, Klimageschwindigkeitsbonus 16 % beim Austausch einer mindestens 20 Jahre alten Gasheizung, Einkommensbonus gestaffelt bis 40 %. Für die meisten selbstnutzenden Eigentümer sind maximal 70 % möglich, 80 % nur bei niedrigem Haushaltseinkommen. Förderfähig sind höchstens 28.000 € für die erste Wohneinheit.
Wie funktioniert eine Wärmepumpe im Vergleich zur Gasheizung?
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Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung (Luft, Erdreich oder Wasser) Wärme und hebt diese auf Heiztemperatur an, ähnlich einem umgekehrten Kühlschrank. Aus 1 kWh Strom entstehen je nach Effizienz (Jahresarbeitszahl) 3 bis 4 kWh Wärme, während eine Gasheizung aus 1 kWh Gas maximal 1 kWh Wärme erzeugt. Dadurch sind die Betriebskosten trotz höherem Strompreis pro kWh meist niedriger.
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau oder unsanierten Gebäude?
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Ja - moderne Wärmepumpen erreichen auch bei Vorlauftemperaturen von 55-65 °C ausreichende Effizienz für viele Bestandsgebäude. Oft reicht der Austausch einzelner zu kleiner Heizkörper statt einer kompletten Sanierung. Eine Heizlastberechnung vor dem Wechsel zeigt, ob und wo Anpassungen nötig sind.
Wie stark steigt der Gaspreis durch den CO2-Preis bis 2035?
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Der CO2-Preis liegt 2026 bei 64 Euro je Tonne (rund 1,28 ct/kWh Gas) und steigt durch den EU-Emissionshandel ETS2 ab 2027 weiter. Prognosen Dritter gehen von bis zu 170 Euro je Tonne bis 2035 aus, das entspräche rund 3,4 ct/kWh zusätzlicher Belastung allein durch den CO2-Preis, ohne Netzentgelt- und Beschaffungspreissteigerungen. Eine amtliche Preisprognose für ETS2 gibt es nicht.
Welche Förderung gibt es 2026 für den Heizungstausch?
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Über die BEG EM (Bundesförderung effiziente Gebäude) gelten seit dem 21. Juli 2026 neue Sätze: 30 % Grundförderung, 16 % Klimageschwindigkeitsbonus beim Austausch einer mindestens 20 Jahre alten Gas- oder Ölheizung und ein nach Haushaltseinkommen gestaffelter Einkommensbonus von bis zu 40 %. Für die meisten selbstnutzenden Eigentümer liegt die Obergrenze bei 70 %, die 80 % sind nur bei niedrigem Einkommen erreichbar. Förderfähig sind höchstens 28.000 Euro für die erste Wohneinheit. Der Effizienzbonus ist entfallen.